Breeser Grund

Rund 187 Hektar groß und in der Göhrde gelegen bietet das Naturschutzgebiet Breeser Grund gleich drei inzwischen selten gewordene Mischwaldformen.

Von herausragender Schönheit und Bedeutung ist dabei der verheidete Traubeneichenhutewald. Mächtige Solitäreichen auf Heidefläche zeigen heute wie die Bauern früher versuchten, die Beweidung von Waldstücken durch Nutzvieh zu ermöglichen.

Der auf Teilflächen verbreitete Mischwald aus Traubeneichen und Kiefern führt dem aufmerksamen Besucher vor, wie Naturverjüngung funktioniert: Unter dem lichten Kiefernschirm wachsen junge Traubeneichen in die Höhe.

Die dritte im Breeser Grund zu findende Waldform ist ein Buchen-Traubeneichen-Wald mit Übergang zum Birken-Traubeneichen-Kiefernwald auf den ärmer nährstoffversorgten Standorten. Alle genannten Waldformen bieten seltenen und in ihrem Bestand bedrohten Pflanzen- und Tierarten, insbesondere Käfern und Schmetterlingen, einen Lebensraum.

Breeser Grund
Schafherde im Breeser Grund (Foto: Niedersächsisches Forstamt Göhrde, www.landesforsten.de)
Schafherde im Breeser Grund (Foto: VDN / Johannes A. Moser)
Wanderer im Breeser Grund (Foto: VDN / Werner Voss)
Im Breeser Grund (Foto: VDN / Werner Voss)
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