Landgraben-Dumme-Niederung

Ausgedehnte, urwaldartige Wälder, in denen Kraniche und Seeadler beobachtet werden können. Naturnahe, mäandrierende Bachläufe, wo Bachforelle und Eisvogel nach Beute jagen. Blütenreiche Feuchtwiesen, die mit ihrer Farbvielfalt eine Vielzahl von Schmetterlingen anlocken. Wir sind in der Landgraben-Dumme-Niederung angelangt, einer großräumigen, kaum durch Straßen zerschnittenen Niederungslandschaft südlich von Lüchow entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Viele Arten, die andernorts schon lange verschwunden sind, haben hier im Grünen Band einen Rückzugsraum gefunden.

Naturschutz am Grünen Band

Um die Bedeutung der Region auch auf länderübergreifender Ebene beurteilen zu können und gemeinsame Strategien für den Naturschutz am Grünen Band zu entwickeln, wurde das Projekt „Naturschutz und Naturerleben in der Landgraben-Dumme-Niederung“ ins Leben gerufen. Ein vorrangiges Ziel des Projektes war es, wertvolle Lebensräume über die Ländergrenzen hinweg zu erfassen und Maßnahmen für die Erhaltung und Entwicklung eines grenzüberschreitenden Biotopverbundes abzuleiten. Im Mittelpunkt stehen dabei die besonders herausragenden Lebensräume wie Feuchtwälder, Feuchtwiesen und Gewässer, in denen noch seltene Arten wie Kranich, Schwarzstorch und Fischotter, aber auch zahlreiche Amphibien-, Libellen- und Schmetterlingsarten leben.

Quelle: Trägerverbund Burg Lenzen (Elbe) e.V.

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