Niederer Drawehn

Besonders auffällig im Niederen Drawehn sind die Mühlenbachtäler. Im Gegensatz zum Hohen Drawehn mit seinen trockenen Böden, bietet der niedere Drawehn grundwassernahe Standorte, die zum Teil für Ackerbau und Grünlandwirtschaft genutzt werden. Auf der Ostseite des Höhenzugs treten viele kleine Bäche zu Tage, die von den Niederschlägen auf der Westseite gespeist werden und fast alle in die Jeetzel münden. Da das Gefälle recht groß ist, fließen die Bäche schnell und wurden von den Menschen im Drawehn schon früh für den Antrieb von Mühlenrädern genutzt. Als Folge tragen viele den Namenszusatz „Mühlenbach“.

Innerhalb des Niederen Drawehn liegt auch das Naturschutzgebiet „Maujahn“ in einem aus einem Erdfall entstandenen Talkessel. Die Maujahnskuhle beherbergt ein schutzwürdiges Hochmoor, nach Westen grenzt Bruchwald mit Zwischenmoor an.

Niederer Drawehn
Der Niedere Drawehn (Foto: Dr. Manfred Fortmann)
Rapsfeld im Niederen Drawehn (Foto: Heiko Dybski)
Im Niederen Drawehn (Foto: Heiko Dybski)
Blick über den Niederen Drawehn (Foto: Heiko Dybski)
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