Lemgow

Die Gemeinde Lemgow hat ihren Namen von dem in der Saaleeiszeit gebildeten Grundmoränenplateau, auf dem sie liegt. Die Gemeinde erstreckt sich auf einer Fläche von rund 6.400 Hektar und bietet eine große Vielfalt an Landschaften, die zu einem großen Teil unter Schutz stehen. Rund ein Drittel der Gemeindeflächen wurden bereits unter Landschafts- oder Naturschutz gestellt. Besonders hervorzuheben sind dabei die Gebiete Planken und Schletauer Post und die Landgrabenniederung. Eine weitere Besonderheit des Lemgow ist die frei stehende Hohe Kirche.

Darüber hinaus gibt es sechs weitere Kapellen in den Dörfern Bockleben, Prezier, Schmarsau, Schweskau, Simander und Volzendorf, die alle durch einen Radrundweg verbunden sind.

 

Hohe Kirche

Die Hohe Kirche ist das Wahrzeichen der Gemeinde Lemgow im Südosten des Naturparks. Weithin sichtbar steht sie umgeben von einem großen Friedhof mit altem Baumbestand außerhalb von Ortschaften in der freien Landschaft und verweigert sich einer klaren Einordnung in die Baugeschichte. Der im 13. Jahrhundert errichtete Ziegelturm und die im 14. Jahrhundert aus Feldsteinen erbaute Apsis fallen in die Romanik, der um 1770 erneuerte Mittelteil trägt barocke Züge. In der Kirche steht eine von Eduard Meyer gebaute Orgel aus dem Jahr 1856. 

Lemgow
Hohe Kirche im Lemgow (Foto: Heiko Dybski)
Schafherde im Lemgow (Foto: Heiko Dybski)
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