Leberblümchen

Das Leberblümchen (Hepatica nobilis) ist eine nach der Bundesartenschutzverordnung in Deutschland besonders geschützte Pflanzenart, die weder gepflückt noch ausgegraben werden darf. Sie kommt in der artenreichen Krautschicht alter Buchen- und Eichenwälder vor und ist im Naturpark z.B. im Gain anzutreffen. Das Leberblümchen stellt hohe Ansprüche an den Boden, der kalkhaltig und reich an hochwertigem Humus sein sollte. Weil seine Samen von Ameisen verbreitet werden, breitet es sich nur langsam aus. Deshalb ist es fast nur an Orten zu finden, wo schon lange, meist über 100 Jahre, Wald wächst. Das Leberblümchen gehört zu den Frühjahrsblühern, es blüht von März bis April. Die Blütezeit der einzelnen Pflanzen beträgt aber nur etwa eine Woche.

Impressum  |  Datenschutz  |  Haftungsausschluss  |  Biosphärenregion Elbtalaue-Wendland