FFH- und EU-Vogelschutzgebiete

Auf der Grundlage der Europäischen Vogelschutzrichtlinie bestehen in den verschiedenen Mitgliedsländern Vogelschutzgebiete, um heimische wild lebende Vogelarten in ihren natürlichen Verbreitungsgebieten und Lebensräumen zu erhalten. Zusammen mit den auf der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie basierenden Schutzgebieten (FFH-Gebiete) bilden die Vogelschutzgebiete das europäische Schutzgebietsnetz Natura 2000.

Im Naturpark Elbhöhen-Wendland sind in der Lucie, der Landgraben-Dumme-Niederung, dem Drawehn und der Nemitzer Heide jeweils größere Vogelschutzgebiete ausgewiesen. Insgesamt ist eine Fläche von mehr als 20.000 Hektar geschützt. Hier finden sowohl Großvögel wie Kranich und Storch als auch kleinere Vögel wie Brachpieper, Flussregenpfeifer oder Ortolan passende Standortbedingungen, die zum Teil extra für die Vögel geschaffen bzw. erhalten wurden.

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