Steckbrief Naturpark Elbhöhen-Wendland

Lage

Der Naturpark liegt im den östlichsten Zipfel Niedersachsens. Er umfasst – abgesehen vom Niedersächsischen Biosphärenreservat – den gesamten Landkreis Lüchow-Dannenberg sowie Teile des östlichen Landkreises Lüneburg.

Gründung

1968

Größe

1.160 km²

Landschaftstypen

Eiszeitlich entstandene Natur- und Kulturlandschaft mit Fließ- und Stillgewässern, Laub- und Mischwäldern, Heideflächen sowie Acker- und Grünland

Schutzgebiete

Der Anteil der Naturschutzgebiete (NSG) und Landschaftsschutzgebiete (LSG) beträgt ca. 42 Prozent der Gesamtfläche.

Besonderheiten

Rundlingsdörfer und Fachwerkstädte, Nemitzer Heide, große Waldgebiete (Göhrde, Drawehn, Gartower Forst), viele Naturschutzgebiete mit teilweise seltener Fauna und Flora, Grünes Band, Feldlilien- u.a. Naturerlebnispfade, Route der alten Obstsorten, große Museenvielfalt und vielseitige Kulturangebote (z. B. Kulturelle Landpartie)

Radwege

Ausgeschildertes Radwegenetz mit thematischen Rundtouren und Fernradwegen

Wanderwege

Wendland-Rundweg mit den Teilabschnitten Elb-Höhenweg, Drawehn-Höhenweg und Wendland-Querweg sowie regionale Rundwanderwege

Reitwege

Regionales Reitwegenetz mit Rastplätzen für Pferd und Reiter

Dr. Alfred Toepfer

„Diese Landschaft hier ist so schön, dass in ihr der Naturpark-Gedanke geboren werden müsste, wenn es ihn nicht schon gäbe.“

Dr. Alfred Toepfer, der entscheidende Wegbereiter der deutschen Naturparkbewegung und erster Präsident des Verbandes Deutscher Naturparke (VDN), anlässlich der Einweihung des Naturparks Elbhöhen-Wendland (früher Naturpark Elbufer-Drawehn) auf dem Kniepenberg im Jahr 1968. (Quelle: Elbe-Jeetzel-Zeitung vom 13. Juli 1968)

Anfahrt

Anreise mit der Bahn
Von Hamburg über Lüneburg (ICE-Halt) und dann weiter nach Neetzendorf, Göhrde, Leitstade, Hitzacker oder Dannenberg. Von Berlin/Stendal bis Salzwedel oder Schnega. Von Uelzen bis Schnega oder Salzwedel.

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